Ach..

Line
Ach...

...Gott, wo hast du hin gesehen, beim verteilen jenes Genes,
dass Gleichgültigkeit und Unbekümmertheit genießt?
Das in den letzten Minuten eines Sehnens,
Adieu sagt, darüber lächelt und alles verfliegt,
was sich später, im Schmerz, nur all zu gerne bindet.

Hätte ich nicht auch Anrecht, auf dieses kleine Etwas?
Das so winzig klein und doch so Gewichtig ist.
Es hätte mich sicherlich aufgefangen, im Fall,
mir dem Boden unter meinen Füßen nicht so einfach weggezogen.
Stark und belächelnd hättest du mich gesehen.

So aber bin ich wieder leer ausgegangen und bekam zum Trost,
den Segen, mit den Worten,
„Ich möchte, dass wir Freunde bleiben“!
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Holger
Ein Text liebe Line der tief geht, er zeigt die Emotionen eines Abschiedes. Ein Abschied der immer schmerzt der immer eine Seele trifft wenn man selbst viel von sich wenn nicht sogar bedingungslos gegeben hat von sich und seinen inneren Gefühlen.
Abschied ist immer etwas endgültiges, wenn er in Frieden und Verständnis geführt wird kann er verstanden werden. Auch wenn die Frage nach dem Warum nicht offen bleibt , kann man ihn überwinden und zu neuen vielleicht schöneren Wegen aufbrechen. Nur allzu oft werden Abschiede nicht so geführt sondern lassen Fragen offen, und diese ungeklärten Worte sie setzen sich tief ins Herz und Seele, sie machen nicht nur Herz und Mensch krank sie lassen eine Seele zerbrechen.
Line
Lieber Holger,
Wie du ja sicherlich bemerkt hast ward ich wiedereinmal zurückgezogen.
Aber ich brauchte dass für mich. Manchmal glaube ich dass ich einfach nicht dazu berechtigt bin ein kleines Stück Glücklichsein zu genießen.. Ich weiß, ich dürfte nicht hadern, ich habe einen liebevollen gesunden Sohn, der mein alles ist, der mich auch in diesen Stunden stüzt, natürlich nur unterbewußt, aber er tut es.. aber das Glück in einen Leben besteht doch nicht nur aus Kind, ich für mich hätte mir ein kleines Stück weit Geborgenheitsgefühl auch gewünscht...Da steht man vor seinem Leben, das bei Gott nicht immer einfach war und glaubt ja.. jetzt .. das ist es....man zweifelt hadert schon im Vorfeld, weil man schon zu oft enttäuscht wurde.. läßt es erst nicht zu.. denkt sich dann.. na gut.. er ist es wert daran zu glauben.. und wummm wieder daneben gegriffen... wieder Gefühle investiert die am Ende ein Stück Herz wieder mitzerbrechen.. Ich habe mir so dieses Wurschtgefühl gewünscht.. dieses AndereMütterhabenauchnetteSöhneGen... aber das hat der liebe Gott bei mir wohl vergessen.. anders kann ich mir diesen Schmerz nicht mehr erklärbar machen..

Ich danke dir von ganzem Herzen fürs lesen,
behutsame Abendgrüße Line