Nachtbegegnung

Holger
Nachtbegegnung

Stille Gedanken die meine Sinne mit Tiefe umschlingen.
Die Nacht, immer öfter als Ort des Findens empfunden.
Wenn die Sinne sich im Kreis drehen, ohne eine Antwort zu schenken.
Das Leben plötzlich neu und unbekannt.
Nie gekannte Ängste drohen ständig nach Macht.

Immer wieder spielen die Gedanken die Zukunft vor.
Nur Lösungen sich nicht finden lassen.
Eine innere Zerrissenheit stellt sich ein.
Verantwortung nicht nur über das eigene Sein mahnt eine Stimme an.
Das lose Treiben im Taumel der Gefühle keine Antwort schenkt.
Doch ohne sich zu finden, kann auch keine Zukunft sein.

Noch frisch all der Schmerz von Lüge und Demut.
Der kleine Tod noch spürbar im Herzen spricht.
Sich den Träumen aufs neue schenken?
Sich fallen lassen und im Sog versinken?

Stumme Träume nie ausgesprochen, in der Nacht erwacht.
Sag was soll ich tun mein Seelengefühl.
Sprich mir in Herz und Blut.
Stille nimmt mir keine Gedanken ab.

Träume der Nacht, in mir erwacht.
Sternenstaubgedanken in die Ferne getragen.
All meine Liebe dem Winde geschenkt.
Frei wie ein Adler stolz am Himmelzelt mit den Lüften spielen.
Traumwandlerisch in die Nacht gesungen.

Das Herz wird wieder warm in mir.
In den Gedanken die Zukunft mit Freude ersehnt.
Doch die Wahrheit ist immer der Tag.
Die Nacht gehört den Träumen allein.
Und so versinken meine Augen wieder im Schein der Laterne der Nacht.

© hkreische 02/09
Elaine
Wunderschön Holger laechel Schön mal wieder was von dir zu lesen fröhlich