Gefühle?

Holger
Gefühle?

Gefühle wie oft wurden sie beschrieben?
Wie oft haben sie Menschen verbunden?
Wie tief haben sie Seelen verletzt?
Jeder hat seine eigene Gefühlswelt.
Und dennoch sind Gefühle gleich.

Sie suchen ständig nach Freiheit.
Sie lassen sich nicht unterdrücken, oder verdrängen.
Wie ein Quell entspringt das Gefühl in uns.
Es treibt uns fast gedankenlos, ja führungslos voran.
Unsere Ordnung wird in Frage gestellt.

Oft versuchen wir unsere Gefühle zu verdrängen.
Bemerken aber schnell wie sehr uns dies dann verletzt.
Jede Träne, jedes Lachen und jeder Kuss, wenn sie nicht gelebt wurden.
Ist ein kleiner Tod unserer Seele.
Gefühle kennen keine Grenzen, Länder oder Wege.
Gefühle fragen nicht nach dem Wann und warum.
Sie sind unsere kleinen Motoren des Lebens.
Wir fühlen sie tief in uns.
Gefühle zu leben, bedeutet dem Leben ein Ja zu schenken.

© hkreische 03/09
Elaine
Mal wieder ein wunderschöner Text Holger und jedes Wort so wahr.
Holger
danke dir Elaine es freut mich wenn dir der kleine Text etwas geben konnte fröhlich Augenzwinkern
Line
Lieber Holger,
in deinen Zeilen steckt wiedereinmal soooo viel Ehrlichkeit und Wahrheit wie nur du es vermagst auf Papier zu drucken.
Ich frage mich oft was wir ohne Gefühle wären?
Eine Maschine die funktioniert?
Gefühle hindern uns oft Dinge zu tun die im Nachhinein betrachtet nicht gut ausgegangen wären, so sagt es uns zumindest dass innere Gefühl.
Aber sie lassen uns auch Unsinniges machen, gerade im Gefühl des Verliebtssein zum Beispiel.
Wie oft hört man den Ausdruck, der ist ja Gefühlskalt?
Ich glaube nicht dass jemand dies sein kann, ich denke eher, dass er es nie gelernt hat sie zu zeigen ...
Gefühle sind der Representant eines jeden einzenlnen Individuums, der die Maschine, wie du so passend geschrieben hast, den Motor, erst zum laufen bringt. Mich beeindruckt deine Denkweise sehr und ich danke dir dass ich dies lesen durfte. Liebe Grüße, Line
Holger
Ach Line, ich danke dir ganz einfach von Herzen für deine lieben, warmen und tiefen Worte in deinem Kommentar zu dem kleinen Text der Nacht. Eine Nacht von vielen , vielleicht zu vielen wo ich wenn um mich nur Stille einzieht gerne und oft mal phylisophiere für mich und das Leben an sich. Jeder macht sich ab einem bestimmten Alter, Gedanken über das Leben über das Eigene und auch an sich. Wenn der Mensch jung ist belächelt er die Worte der Älteren aber bemerkt eines Tages selbst wenn die Jahre auch bei ihm dann die kleinen Spuren gezogen haben das so manche Dinge die einst unverstanden waren einen Sinn ergeben bzw. seinen haben. fröhlich Augenzwinkern
Diana
ich mache einfach was anderes
Holger
danke Diana fröhlich Augenzwinkern