Traumranken II

Line
Im Wildwuchs meiner Traurigkeit
sehe ich uns eng umschlungen
und rankend wie des Efeus Kleid
zärtlich, warm, im Traum versunken,

umwinden wir die Einsamkeit.
Kletten durstig aneinander,
entsaften uns im Trieb, die Zeit,
wagemutig zu durchwandern,

erstreben wir, was offenbart;
Liebe hautnah zu erleben,
verwachsen wie die Sprossen zart,
unermüdlich sie zu pflegen.
Holger
Danke dir Line das ich deinen Text hier eben heute Abend noch lesen durfte Augenzwinkern
Eine kleine Träumerei in dem Geäst der Traurigkeit, ein sanftes Schwingen von Ästlein zu Ästlein wo die letzten zarten Knospen sich versühnen um nicht weiter verletzt zu werden
Doch die sanfte Melodie der fernen Nähe lässt sie nun zaghaft wieder nach dem Lichte sehnen. Eine sanfte melancholische Traumreise die in sich nach Zukunft sehnt und durch sehnsüchtiges Wandeln in Nebelauen weiches warmes Licht erkennen wird.

Danke dir ich habe eben gleich mal mitgeträumt in den Traumranken der Liebe und Sehnsucht.
Geborgenheit zu finden ist das göttlichste Geschenk was allzu oft in Tränen getränkt missbraucht wird. Geborgenheit und Liebe ist die Kraft der eigenen Wärme die ein Mensch als Einladung zu seiner Seele vergeben kann. Und so wird er erst dort seine Mitte finden die ihn im Leben halten und führen kann.

fröhlich Augenzwinkern