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Ich sitze auf dem Buchenstamm -
er modrig alt, ich lebensblind;
um mich herum rauscht Stund um Stund
mein Seelenlaub und mit dem Wind,
verfliegt der letzte Maientag.
Im Ohr verharrt der Vogelsang -
vertont mein leises Klagelied; erbitt’,
dass durch den Flügelschlag der Klang,
durchs neue Blattwerk zieht,
der frische Duft es neu belebt.
Ich suche mich in dem Geäst -
verspür im Rücken meine Last;
verzweigt verbleibt der alte Weg.
Erkenn mein Ziel, und der Ballast
verwittert gleich dem Buchenstamm.