Sterben

Holger
Sterben

Dunkle Wolken am Horizont.
Sie ziehen in die Seele ein.
Wehmut und Traurigkeit lähmt den Blick und Gedanken.
Die Krallen der Finsternis ziehen das Sein in ihren Bann.

Vorbei als ein Lächeln Glück und Liebe gab.
Nur leere Nebelschwaden umhüllen das Sonnenlicht.
Sehnsucht macht sich breit, Sehnsucht nach einer anderen Welt.
Sehnsucht nach der Seelen Ruh.
Dem Eintritt in eine höhere geistige Welt.

Sehnsucht nach Vergessen von Schmerz und Leid.
Schließen von Wunden und Narben nach dem Lebensschmerz.
Der Tag er ist zur ewigen Nacht geworden,
Sonne und Alltag wurden zum größten Feind.

Die Leiter des Lebens unendlich schwer,
die Wunden im Herzen tief und leer.
Keine Träne mehr befreit, die Quelle des Lebens sie ist versiegt.
Die Macht des Todes hat gesiegt.
Das Leben aufgegeben und doch befreit,
zur letzten Reise nun bereit.

© H.Kreische 01/07
Atoronja
Das gefällt mir sehr gut gerade weil ich mich sehr mit dem Thema sterben auseinander setze.Ich höre im moment laufend die Worte ich will nicht mehr ...wieso kann ich nicht abtreten
Holger
Danke Atoronja, ich beschäftige mich in meinen texten auch mit diesem Thema weil es einfach zu unserem Leben gehört es ist der Lebenskreis der sich schließt und mir kommt es darauf an das wir alle dies akzeptieren in Würde und ohne Angst. fröhlich
Atoronja
Ist aber leider ein Thema wo nicht oft drüber geredet wird ,dabei ist es für manche eine Erlösung.
Holger
das stimmt Atoronja dies ist ein Thema was eigentlich unmittebar zu unserem Leben von der Geburt an dazu gehört. Aber wir möchten uns ungern damit auseinander setzen zu tief ist die Angst vor dem Tod und so schieben wir ihn immer weit weg von uns.
Mandy
Lieber Holger,

Deine Zeilen haben mich sehr berührt, denn sie lassen das Sterben und den Tod in einem anderen Licht erscheinen....nicht schrecklich und dunkel, nein, friedlich und sanft...gefällt mir wirklich sehr...