Nur geträumt

Holger
Versunken im stillen Blick.
Das sanfte Licht der Kerze zieht mich in seinen Bann.
Bilder eines Tage, sie suchen noch ihren Ort in mir.
Nur langsam finden sie Ruhe nun.
Der Abend versucht nun das Geschenk einer Traumeswelt.

Jetzt wo die Stille mich erreicht hat.
Nehme ich diese kleine Welt dankend an.
Meine Sehnsucht keine Träne kennt.
Nein das Gegenteil in ihrer Botschaft erklingt.
Sehe eine Zukunftswelt, die am Horizont erscheint.

Die Sonne mit strahlenden Licht eine Welt erschafft.
Wo die Engel finden ihren Tanz.
Weite Wiesen, bunte Blumenfelder.
Und ich mitten in diesem Reigen.
Traumeswelt noch bist du mit mir allein.
Doch Träume werden war, träumt man sie nicht allein.

Nur der Rauch meiner Zigarette durchdringt das Licht.
Ein leichtes Schweben, meine Gedanken nun vollziehn.
Ich schließ die Augen, und fliege fort.
Tauche ein in einen anderen friedlicheren Ort.
Ein Zug noch dann sende ich meine Botschaft sanft in die Nacht.

© H.Kreische 12/09