loreley
Fridolin
von Doris ( loreley)
Fridolin ist ein kleiner Frosch, aber übermütig wie zehn Frösche zusammen. Er konnte nirgends still sitzen, er konnte nicht für ein paar Sekunden sein vorlautes Maul halten. Sein Quaken war weit über den Teich hinaus zu hören. Sein Hüpfen und Springen von einer Seerose zur anderen war gewagter und gefährlicher als bei den anderen. Und dennoch war Fridolin bei seinen Artgenossen gern gesehen. Bis zu dem Tag, an dem er sich verliebte, es hätte ja niemand etwas dagegen gehabt, wenn er sich in seines gleichen verliebt hätte. Aber Fridolin verliebte sich ausgerechnet in einen Schmetterling. Sicher der Schmetterling sah fantastisch aus, in seinem roten Kleid mit den schwarzen Punkten.

Aber ein Frosch und ein Schmetterling konnte ja nicht gut gehen. Alle Warnungen von Freunden und Bekannten schlug er in den Wind, für ihn existierte nur noch der rote Schmetterling, der über den Teich flog. Für ihn wollte Fridolin sogar fliegen lernen. Wie er das anstellen sollte war ihm zwar noch ein Rätsel, aber Fridolin hieße nicht Fridolin wenn ihm dazu nicht etwas einfallen würde. So übte er wo er konnte, seine Sprünge wurden immer höher, aber er fiel letztendlich immer wieder zurück ins Wasser. Eines Tages aber war der rote Schmetterling nicht mehr da. Fridolin wartete und wartete, doch der Schmetterling kam nicht mehr. Fridolin war traurig, er hüpfte nicht mehr von Seerose zu Seerose, auch sein Quaken war nicht mehr zu hören. Er wurde immer mehr zum Einzelgänger, lebte nur noch für den jeweiligen Tag. In diesem Tiefpunkt lernte er Frieda kennen. Frieda war nichts besonderes, sie sah aus wie jeder andere Frosch und doch wurde Fridolin wie magisch von ihr angezogen. Und so sah man Fridolin immer öfters mit Frieda um die Wette springen. Die beiden wurden ein unzertrennliches Paar. Heute, Monate nach diesem Erlebnis mit dem roten Schmetterling fragt sich Fridolin wie er nur je ohne Frieda leben konnte.
Ende
von Doris ( loreley)
Fridolin ist ein kleiner Frosch, aber übermütig wie zehn Frösche zusammen. Er konnte nirgends still sitzen, er konnte nicht für ein paar Sekunden sein vorlautes Maul halten. Sein Quaken war weit über den Teich hinaus zu hören. Sein Hüpfen und Springen von einer Seerose zur anderen war gewagter und gefährlicher als bei den anderen. Und dennoch war Fridolin bei seinen Artgenossen gern gesehen. Bis zu dem Tag, an dem er sich verliebte, es hätte ja niemand etwas dagegen gehabt, wenn er sich in seines gleichen verliebt hätte. Aber Fridolin verliebte sich ausgerechnet in einen Schmetterling. Sicher der Schmetterling sah fantastisch aus, in seinem roten Kleid mit den schwarzen Punkten.

Aber ein Frosch und ein Schmetterling konnte ja nicht gut gehen. Alle Warnungen von Freunden und Bekannten schlug er in den Wind, für ihn existierte nur noch der rote Schmetterling, der über den Teich flog. Für ihn wollte Fridolin sogar fliegen lernen. Wie er das anstellen sollte war ihm zwar noch ein Rätsel, aber Fridolin hieße nicht Fridolin wenn ihm dazu nicht etwas einfallen würde. So übte er wo er konnte, seine Sprünge wurden immer höher, aber er fiel letztendlich immer wieder zurück ins Wasser. Eines Tages aber war der rote Schmetterling nicht mehr da. Fridolin wartete und wartete, doch der Schmetterling kam nicht mehr. Fridolin war traurig, er hüpfte nicht mehr von Seerose zu Seerose, auch sein Quaken war nicht mehr zu hören. Er wurde immer mehr zum Einzelgänger, lebte nur noch für den jeweiligen Tag. In diesem Tiefpunkt lernte er Frieda kennen. Frieda war nichts besonderes, sie sah aus wie jeder andere Frosch und doch wurde Fridolin wie magisch von ihr angezogen. Und so sah man Fridolin immer öfters mit Frieda um die Wette springen. Die beiden wurden ein unzertrennliches Paar. Heute, Monate nach diesem Erlebnis mit dem roten Schmetterling fragt sich Fridolin wie er nur je ohne Frieda leben konnte.
Ende
und wie wahr
supi gefällt mir