Wunderland

Holger
Wunderland

Leise rauscht der Wind, der See stumm und still.
Das rascheln im Gras, es stört mich nicht.
Träumerischer Blick, in die Weite am Horizont.
Die Farben des Tages sie spiegeln sich im stillen Wasser.
Nur ich und der See, sind nun vereint.

Als könnte dieser in meine Seele sehn.
Alles könnte ich ihm anvertrauen.
Meine Sehnsüchte, meinen Kummer meinen Traum.
Tief versunken vereinen wir uns im Wunderland.
Der Moment der Ruhe, friedlich und warm.

Ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit ergreift mein Herz.
Weit in so weite Ferne rückt der Alltag in dieser Zeit.
Die Sonne tief, ihr tiefes Abendlicht sendet.
Eine Love-Melodie erklingt in mir.
Das Leben es ist in dem Moment so nah.
Ich spüre meinen Herzschlag, seinen Rhythmus.
Ruhiger und tiefer Atem saugt den Moment der Stille ein.

Ist es auch nur ein Wunderland.
So kann ich nicht genug bekommen von diesen Momenten
Die Stunden allein am See, die Stunden des Verstehens.

© H.Kreische 08/06