Serenade

Holger
Serenade

Die Nacht so lang kommt sie mir vor.
Allein ziehe ich durch die Straßen.
Einsame Schatten fliehen im Laternenlicht.
Tief genieße ich die Frische der Nacht.

Meine Schritte, träumerisch suchen sie ihren Weg.
Meine Gedanken sind bei dir.
Wie war dein Tag, wie ist die Stunde nun bei dir.
Ich lasse mich auf ein Gedankenspiel ein.

Die Bank, die auf dem Weg liegt was könnte sie alles berichten.
Ich setze mich, die Kälte sie stört mich nicht.
Eine Stimme ergreift mein Sein.
Du sprichst leise „Ich liebe dich“.
Ich schließe meine Augen und genieße diesen Traum.

In Gedanken bist du so nah bei mir.
Die Sterne am Firmament, wie oft haben wir sie gezählt.
Da die zwei, sie sind noch so nah.
Ich spreche mit einem Traum, ich merk es nicht.
Nun bist du da. Ich bin nicht allein.

Dieser Gedanke erwärmt mein Herz.
Bringt mich ganz nah zu dir.
Auch bist du nun soweit in einer anderen Stadt.
Im Traumesland gibt es keine Weiten.

In Gedanken dein Lieblingslied summend.
Gehen meine Schritte nun in die Nacht.
Ich streichle die Bank als wäre es deine Hand.
Folge der Sehnsucht, nur eine kleine Träne ich schick sie dir.
Diese Perle der Liebe, ist mein Leben und der Pfand.
Der mir gibt die Kraft nach dem Traum.

© H.Kreische 10/06
Mona
Ein traumhaft schöner text,Holger,danke

Lg
Mona