Fragen an Gott

Mona
Wieviel kann ein Mensch ertragen?
Warum bekomme ich so viele Prüfungen auferlegt?
Was will Gott damit bezwecken?
Will er,dass ich daran zerbreche?
Das kann Gott doch nicht wollen.
In mir ist nur noch Angst,Hoffungslosigkeit
und Verzweiflung.
Wie soll ich damit umgehen?
Meine Energiereserven sind erschöpft.
Ich sehe keinen Sinn mehr,
in meinem Dasein.
Ist es wirklich Gottes Wille,
dass ich am Leben verzweifle?
Gott kann doch nicht so grausam sein.
Wo ist seine Güte,die er jedem von uns
zu teil werden läßt?
Es fällt mir schwer,
meinen Glauben an Gott zu bewahren.
Meine Gläubigkeit ist meine einzigste Hoffnung.

Copyright M.Magritz 04/06
Holger
Vielen dank Mona, dein Text berührt stimmt nachdenklich und erzeugt ein tiefes Gefühl des Beistandes in mir.
Dein Text ist nicht nur ein sehr tief gehender sondern auch ein traurig, und ernsthaft zu behandelnder Text mit dem Inhalt einer verletzten leidenden und sich in einer inneren Verzweiflung befindenden Seele.

Der Glaube an Gott, ist seit Menschengedenken nach Christi immer der tiefe Glaube an Gerechtigkeit, Frieden und Glück für alle Menschen. Gott wird als der Herrscher über Glück und Zufriedenheit sowie Gerechtigkeit angesehen. Im Glauben legen wir Menschen unsere Hoffnung unser Sehnen nach Ruhe und Frieden.
Nun schreibt unser Leben Geschichten die nicht immer diesem Ideal von Gott entgegenkommen. Und oft verlieren wir auch den Galuben an Gott und in Gottes Segen. Aber der Glaube ist unsere Seele unser Sein, jeder auch wenn er nicht an Gott glaubt hat einen Glauben ob an Dinge oder auch sein Herz, wenn in uns der Glaube stirbt siirbt auch der Mensch als Ganzes. Wir Menschen sind in unserem Leben immer an den Glauben gebunden egal welcher Religion oder keiner. Mit unserem Glauben an Gerechtigkeit, den edlen Werten unseres menschlichen Seins verbindet uns alle auf irgendeine Art und Weise eine tiefe Zusammengehörigkeit.

Ich wünsche dir von Herzen, das du deinen Glauben nie verlieren mögest auch wenn es nicht Gott ist aber an das Leben das sollte unser aller Glauben sein. fröhlich
Anke
Mona meine Hoffnung ist, dass du den Text "nur" weil er schön ist reingestellt hast.... Ich finde ihn sehr nachdenklich und irgendwie ist es auch ein Hilferuf...
Mandy
Meine liebe Mona,

Deine Frage nach dem, warum gerade Du so viel aufgebürdet bekommst, kann ich gut verstehen. Ich sehe es nicht, als Prüfungen, denn oft erfahren wir Kummer Leid und Verletzungen durch andere Menschen und ich bin mir sicher, dass dies Gott unendlich traurig macht. Er kann Dir aber Menschen senden, die Dir im Leid beistehen.
Ich weiß, meine Zeilen sind nur ein hilfloser Versuch, Dir zu sagen, dass ich für Dich da bin.
Ich drück Dich ganz lieb und sanft und halte Dich so lange, wie Du möchtest.
Holger
Auch ich möchte mich nur Mandys Worten anschließen Mona. Nicht Gott ist es der Leid und Unrecht vermittelt, es ist der Mensch selbst der andere verletzt. Zu oft werden gerade Menschen wie du Mona tief gedemütigt und in ihrem eigenen Sein gebrochen. Auch ich möchte dir versichern das wir hier immer für dich da sein werden, und dir stehts einen kleinen Ort der Geborgenheit vermitteln möchten. fröhlich
Mona
Danke liebe Mandy und Holger für eure lieben und tröstenden Worte,es ist schön zu wissen,dass es Menschen gibt,die für mich da sind.

Lg
Mona